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Warum ein Personal Trainer Malbücher macht

Kurze Antwort: weil ich dieselbe Frage bei Kindern spannend finde, die ich bei Erwachsenen seit Jahren beantworte — was kann jemand gerade wirklich, und was ist der nächste Schritt, der nicht überfordert?

Ich bin Christopher Engler, arbeite als Personal Trainer in Lauf an der Pegnitz und habe beruflich jeden Tag mit Fortschritt zu tun. Wer im Training zu schnell zu viel will, hört nach drei Wochen auf. Wer immer dasselbe macht, auch.

Bei Malbüchern ist es genauso, und fast niemand macht es. Was im Handel steht, trägt eine Altersangabe auf dem Cover und innen für alle dasselbe. Ein Kind, das zum ersten Mal einen Stift richtig hält, bekommt dieselbe Seite wie ein Vorschulkind. Eins von beiden ist immer falsch bedient.

Also habe ich es anders gebaut: vier Stufen in jedem Band, dicke Linien, große Flächen, einseitig bedruckt. Nichts davon ist eine Erfindung — es ist nur konsequent zu Ende gedacht.

Wie die Bilder entstehen

Ehrliche Antwort, weil die Frage kommt: Die Motive entstehen digital, mit Hilfe von Bildgenerierung. Danach wird jedes einzelne geprüft, gemessen und aussortiert — bei Band 1 lag die Ausschussquote bei gut zwanzig Prozent. Was übrig bleibt, wird auf reines Schwarzweiß gebracht, auf Linienstärke kontrolliert und in einen festen Satzspiegel gesetzt. Kein Motiv geht ungeprüft ins Buch.

Ich schreibe das hin, weil ich es für richtig halte, dass du es weißt — und weil die Alternative wäre, so zu tun, als säße hier jemand mit dem Tuschestift. Tut er nicht. Wofür ich geradestehe, ist das Ergebnis: dass die Linien halten, dass die Flächen groß genug sind, und dass ein Dreijähriger damit klarkommt.

Kontakt

Kritik, Wünsche, Fehler im Buch — alles willkommen an info@stiftefuchs.de. Ich lese jede Mail selbst, es gibt hier niemand anderen.